Unsere Geschichte
Seit 2005 treiben wir als zentrale Innovationseinheit die digitale Transformation der Hochschullehre voran. Unsere Geschichte zeigt, wie wir Didaktik, Forschung und Technologien verbinden, um Lehren und Lernen nachhaltig weiterzuentwickeln.
2005: Projekt megadigitale
Wie alles begann: Im Jahr 2005 startete studiumdigitale als Projekt megadigitale (mediengestütztes Arbeiten zum Lernen und Lehren an der Goethe-Universität). Für drei Jahre wurde das Projekt aus dem Programm „Neue Medien in der Bildung“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ab 2007 erhielt es auch Förderung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). megadigitale wurde von Prof. Dr. Detlef Krömker (Fachbereich Informatik und Mathematik) und Claudia Bremer (Zentrum für Weiterbildung) ins Leben gerufen. Sie beantragten das Projekt, leiteten und administrierten es.
Mitantragsteller waren:
Prof. Dr. Volker Albrecht, FB Geowissenschaften/Geographie
Prof. Dr. Frank Nürnberger, FB Medizin
Prof. Dr. Bernd Trocholepczy, FB Katholische Theologie.
Das Ziel von megadigitale: Im engen Austausch mit den dezentralen fachbereichsspezifischen Aktivitäten (bottom-up) und in Kombination mit zentralen Serviceleistungen (top-down) den nachhaltigen Einsatz digitaler Medien in der Lehre hochschulweit zu implementieren.
2006: 1. eLearning Netzwerktag
Ein Projekt braucht immer ein passendes Format, um neueste Entwicklungen zu präsentieren und mit der Community in Austausch zu treten. Mit diesem Anspruch entstand der eLearning Netzwerktag, der seitdem jährlich stattfindet. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung werden die Highlights der eLearning-Community der Öffentlichkeit vorgestellt: Fachbereiche und wissenschaftliche Einrichtungen der Goethe-Universität präsentieren ihre Entwicklungen.
In den ersten Jahren spielten dabei die Ergebnisse der hochschulinternen Förderprojekte eLF (eLearning-Förderung), SeLF (studentische eLearning-Förderung) und des Förderfonds Lehre eine wichtige Rolle. Diese Programme ermöglichten innovative Projekte, die den Einsatz digitaler Medien in der Lehre an der Universität vorantreiben. Die Förderung eLF richtete sich eher an Universitätsmitglieder, während SeLF speziell Studierende adressierte, um ihre eigenen Ideen und Initiativen im Bereich eLearning zu unterstützen.
2007: Gewinn des MEDIDA-PRIX
And the winner is megadigitale: Der MEDIDA-PRIX war ein mediendidaktischer Hochschulpreis zur Qualitätssteigerung bei der Produktion und dem Einsatz digitaler Medien. Zwischen 2000 und 2009 wurde er auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e. V. (GMW) vergeben. Das Preisgeld von 100.000 Euro wurde von den Fachministerien in Deutschland, Österreich und der Schweiz finanziert. In einem aufwändigen Begutachtungsverfahren wählte eine Fachjury aus 100 Bewerbungen acht bis zehn Finalisten, die sich auf der Tagung präsentierten. 2007 ging der Preis erstmals vollständig an ein Projekt: megadigitale.
Insgesamt bewarben sich 115 Projekte in zwei Kategorien:
Digitale Medien in der Hochschullehre
Hochschulentwicklung mit digitalen Medien.
Das Preisgeld floss in eine weitere uni-interne Innovation: 2008 wurde erstmals SeLF ausgeschrieben, eine eLearning-Förderung für studentische Projekte. Hierzu sagte einst ein Vizepräsident für Lehre: „Da hätten wir (die Lehrenden) auch selbst draufkommen können.“
2008: LernBar & erstes Anwender*innentreffen
Wissenschaft und Wirtschaft verbinden: Das Autor*innensystem LernBar ermöglicht es, multimediale Lernszenarien einfach und schnell zu erstellen. Es unterstützt Nutzende dabei, Inhaltsseiten, Übungen und Testaufgaben mühelos anzulegen. LernBar-Kurse bieten eine barrierefreie, ansprechende und einheitliche Navigation und sind responsiv für verschiedene Endgeräte. Inhalte wie Bilder, interaktive Fragen und Videos lassen sich problemlos einbinden.
In einem Drittmittelprojekt mit der Daimler AG entstand das LernBar Release 2d. Darauf aufbauend wurde ein neues Release mit zahlreichen Features für die Goethe-Universität entwickelt. LernBar wurde nicht nur regelmäßig von Daimler eingesetzt, sondern fand auch an der Goethe-Universität und anderen Bildungseinrichtungen breite Anwendung.
Dieses Projekt zeigt, wie Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft innovative eLearning-Lösungen fördern und nachhaltig in Lehre und Praxis integrieren. Die wachsende Anwender*innenzahl führte zum ersten Anwender*innentreffen, das den Austausch stärkte.
2009: Jetzt zentrale eLearning-Einrichtung
Vom vorübergehenden Projekt zu einer festen Einheit: Seit 2009 ist studiumdigitale die zentrale eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität und baut auf einem erfolgreichen Organisationsentwicklungsprozess zur hochschulweiten Umsetzung von eLearning auf. studiumdigitale bietet innovative Ansätze und ganzheitliche Unterstützung zur Verbesserung der Lehre mithilfe digitaler Medien innerhalb und außerhalb der Universität an. Neben der didaktisch-technologischen Ausrichtung steht dabei die Vereinbarkeit von Forschung und wirtschaftlichem Handeln an zentraler Stelle.
Die Angebote umfassten zunächst Beratung und Qualifizierung der Lehrenden, insbesondere durch eine umfangreiche Workshopreihe zu eLearning und Medienproduktion. Außerdem gab es technische Unterstützung für digitale Infrastruktur sowie Medienproduktion von Videos, Animationen und Lerninhalten. Zudem koordinierte studiumdigitale den eLearning-Förderfonds zur finanziellen Unterstützung von Projekten und förderte die Vernetzung der eLearning-Community durch Netzwerktreffen und Fachforen.
2013: Ausrichtung der Fachtagung GMW
Digitale Medien halten vermehrt Einzug in die Lehre: Für die Fachtagung GMW (Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft) in Frankfurt am Main setzte studiumdigitale die Webpräsenz um, die Informationen rund um die Tagung bereitstellte. Sie war ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Medien in der Lehre und Wissenschaft genutzt werden können: Die Webseite verfügte über einen Twitter-Kanal, bot die Möglichkeit, wissenschaftliche Beiträge einzureichen und sich für Workshops anzumelden. Zudem konnten die Teilnehmenden in Kontakt mit den Organisator*innen treten.
Die Seite war nicht nur informativ, sie zeichnete sich zugleich durch eine benutzerfreundliche Struktur und Oberfläche aus. Zahlreiche Fotos der Veranstaltungsorte rundeten das Gesamtbild ab. Zusätzlich zur Onlinepräsenz der GMW-Tagung war studiumdigitale auch für die Marketingkampagne der Tagung verantwortlich.
2014: Einweihung des neuen Videostudios
Aus Vintage wird modern: Im ehemaligen AfE-Turm auf dem Campus Bockenheim stand studiumdigitale ein Fernsehstudio zur Verfügung, das noch zu Zeiten des Didaktischen Zentrums – also vor der Jahrtausendwende – ausgestattet wurde. Dementsprechend waren Audio- und Videotechnik überwiegend analog in Standard-Fernsehauflösung. Doch auch für heutige Anwendungen bot das Fernsehstudio noch einige nützliche Ausrüstung, insbesondere den Green-Screen und die Beleuchtungstechnik.
Mit dem Umzug vom AfE-Turm in die Robert-Mayer-Straße 6-8 konnte studiumdigitale einen geeigneten Raum im Untergeschoss finden und ein modernes, HD-fähiges Studio einrichten. Von der Planung bis zur endgültigen Inbetriebnahme dauerte es ein Jahr, sodass das neue Studio im Sommer 2014 eingeweiht werden konnte. Im neuen Studio können sowohl Vorträge als auch Talksituationen flexibel aufgezeichnet oder live gestreamt werden – wahlweise mit bis zu drei Kameras, inklusive Liveschnitt und professioneller Tonabmischung.
2016: Digitale Barrierefreiheit als Kernthema
Das Thema Digitale Barrierefreiheit spielte zwar als Teilbereich von Usability bei studiumdigitale schon immer eine Rolle, im Wintersemester 2016/17 wurde es aber offiziell zu einem Kernthema. Den Auftakt bildeten sowohl eine Veranstaltung aus der MultiMediaWerkstatt mit Betroffenen und Gästen vom BliZ (Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende an der THM) als auch ein Workshop in der Qualifizierungsreihe, der bis heute angeboten wird. Seitdem sorgen unter anderem Untertitel, Alternativtexte und strukturierte Dokumente für mehr Benutzer*innenfreundlichkeit in verschiedenen Zielgruppen, unabhängig von Beeinträchtigungen.
2018: Ausrichtung von Konferenzen
Für eine eLearning-Einrichtung und Universität ist das Ausrichten von Konferenzen wie der GMW (Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, 2013), DELFI (Fachtagung Bildungstechnologien der GI, 2018) und LAK (10th International Learning Analytics and Knowledge Conference, 2020) von großer Bedeutung. Solche Veranstaltungen bündeln Fachwissen, fördern den Austausch aktueller Forschungs- und Praxiserfahrungen und setzen Impulse für innovative Lehr- und Lernformate. Sie stärken die wissenschaftliche Sichtbarkeit der Einrichtung, knüpfen wertvolle Netzwerke und unterstützen die Entwicklung neuer digitaler Bildungsstrategien.
Die DELFI 2018 richtete den Fokus auf aktuelle Trends und Technologien für eine zukunftsfähige Hochschullehre. Die LAK 2020 konzentrierte sich auf den Einsatz von Learning Analytics zur Verbesserung von Lehr- und Lernprozessen. Beide etablierten Konferenzen sind bis heute für den Dialog zwischen Wissenschaft, Lehre und technischer Entwicklung wichtig und fördern damit nachhaltig die Qualität und Innovationskraft der digitalen Hochschulbildung.
2019: Start des Verbundprojekts HessenHub
Ein starkes Netzwerk: Das Verbundprojekt HessenHub (zu Beginn digLL), Netzwerk digitale Hochschullehre Hessen, startete am 1. Februar 2019 mit der Beteiligung der Goethe-Universität. Ziel des Projekts ist die Förderung und nachhaltige Verankerung digital gestützter Lehre, um allen Studierenden barrierefreien Zugang zu hochwertigen digitalen Lerninhalten zu ermöglichen. HessenHub unterstützt Lehrende bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer digitaler Lernformate und fördert den kollegialen Austausch im Netzwerk.
Eine Aktivität (zu Beginn Innovationsforum) befasst sich mit Digitaler Barrierefreiheit und setzte mit der 1. #DigiBar-Tagung an der Goethe-Universität ein starkes Zeichen für das Thema an hessischen Hochschulen. Mit über 100 Teilnehmenden wurde der Austausch zu innovativen Lösungen und Best Practices gefördert. Expert*innen aus Hochschulen und Projekten präsentierten Fortschritte und Perspektiven, um digitale Lehrangebote für alle zugänglich zu gestalten. Organisiert wurde die Veranstaltung von studiumdigitale und dem BliZ (Technische Hochschule Mittelhessen).
2020: Corona - von der Krise zur Lösung
Die Corona-Pandemie stellte die Hochschullehre vor große Herausforderungen: Innerhalb kürzester Zeit mussten Veranstaltungen in virtuelle Formate überführt werden. studiumdigitale unterstützte die Lehrenden dabei intensiv bei der Konzeption sowie Umsetzung und trug somit maßgeblich dazu bei, die Hochschullehre während der Pandemie sicherzustellen und dabei auch langfristig neue Perspektiven zu eröffnen.
Es wurde die Taskforce „AG Virtuelle Lehre“ gegründet, bestehend aus Mitgliedern des Interdisziplinären Kollegs Hochschuldidaktik (IKH), des Hochschulrechenzentrums (HRZ) und studiumdigitale. Gleichzeitig wurde das Wissensportal „Lehre virtuell“ etabliert, das Lehrende mit Informationen und Tutorials zur digitalen Lehre versorgt. Zudem stellte studiumdigitale zunächst den Messenger Rocket.Chat und das Videokonferenzsystem Jitsi bereit – noch bevor Zoom und BigBlueButton eingeführt wurden. Mit dem Barcamp „Aufbruch ins New Normal? Bleibt alles anders? Lehren in postpandemischen Zeiten“ förderte studiumdigitale aktiv den Austausch über die Zukunft der Lehre.
2022: Umzug & Start des Projekts fuels
Wie sehen die Lehr- und Lernräume von Morgen aus und wie können innovative Technologien wie 360°, Augmented und Virtual Reality dabei helfen, Wissen zu vermitteln? Diesen Fragen geht studiumdigitale gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt seit 2020 im Verbundprojekt „Future Learning Spaces“ (fuels) nach. Dabei werden neue Lehr- und Lernszenarien entwickelt, erprobt und erforscht.
Mit dem Umzug von studiumdigitale ins House of Labour in der Eschersheimer Landstraße nahe des Campus Westend wurde ein physischer Lehr- und Lernraum – das sogenannte Holodeck – aufgebaut, in dem Szenarien, wie sie zum Beispiel im Projekt fuels entstehen, erprobt werden.
2022: Zukunft mit Learning Analytics
FoLA | digital (Feedbackorientierte Lern-Designs und Analytics) ist eine von studiumdigitale entwickelte Plattform, die nahtlose Zusammenarbeit und die Erstellung wirksamer Lernkonzepte in Echtzeit ermöglicht. Mit vielfältigen Kollaborationsfunktionen unterstützt FoLA | digital dabei, datengesteuerte und individuell angepasste Lernerfahrungen zu gestalten, die genau auf die Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden abgestimmt sind. Damit trägt das Tool zu verbesserten Lernergebnissen bei.
Im Bereich Learning Analytics (LA) untersucht studiumdigitale Lerndaten systematisch, um Lernverhalten und Lernerfolge zu verstehen. Diese Erkenntnisse ermöglichen die Entwicklung personalisierter Fördermaßnahmen und die datenbasierte Optimierung der Lehre. Zusammen mit Learning Design (LD), der strukturierten Planung von Lehr-Lern-Prozessen, bilden diese Ansätze die Basis für innovative digitale Hochschullehre. Diese ganzheitliche Herangehensweise macht FoLA | digital zu einem wertvollen Instrument für die moderne Lehre an der Goethe-Universität.
2023: AG Generative KI & AI-ToolLab
Mit der Einführung von ChatGPT hat das Thema Künstliche Intelligenz (KI) breite Aufmerksamkeit erlangt. Ihr transformatorisches Potenzial ist unübersehbar – auch in akademischen Arbeits- und Bildungsprozessen. Doch was genau bedeutet generative Künstliche Intelligenz (GKI)? Welche Anwendungen gibt es jenseits von ChatGPT? Und welche ethischen, rechtlichen und didaktischen Fragen wirft ihr Einsatz in der universitären Lehre auf? Um diese Fragen systematisch zu beleuchten, gründete die Goethe-Universität auf Initiative des Präsidiums die AG Generative KI in der Hochschullehre (AG GKI).
Ihr Ziel: den Einsatz generativer KI in Studium und Lehre zu verankern. Die AG entwickelt praxisnahe Handreichungen und Empfehlungen für Lehrende und Studierende und fördert mit einer Community of Practice (CoP) den Austausch. Ein weiteres zentrales Angebot ist das von studiumdigitale entwickelte AI-ToolLab, das Raum bietet, verschiedene KI-Anwendungen für Lehre und Lernen zu erproben und zu evaluieren.
2023: Podcaststudio & BildungPLUS
Blickt man auf die Medienproduktion von studiumdigitale, bekommt man viel zu sehen. Doch seit 2023 gibt es auch viel zu hören: den Podcast BildungPLUS. Nach einer rund sechsmonatigen Vorbereitungsphase erschien die Pilotfolge – der Startschuss für ein Format, das Einblicke in Projekte und die Menschen hinter studiumdigitale bietet. Gleichzeitig greift der Podcast vielfältige Themen rund um Innovationen in der Hochschullehre auf. Expert*innen aus unserem Team, aus der Goethe-Universität und darüber hinaus kommen zu Wort, diskutieren aktuelle Fragestellungen und beleuchten Entwicklungen in Forschung, Lehre und Lernen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Zudem besteht die Möglichkeit, das Podcaststudio im House of Labour für eigene Projekte zu nutzen – auf Wunsch mit technischer Unterstützung durch studiumdigitale.
2024: studiumdigitale im neuen Look
Die digitale Transformation in der Hochschulbildung erfordert kontinuierliche Anpassungen, um Lehrende und Studierende bestmöglich zu unterstützen. Als zentrale Innovationseinheit für technologiegestütztes Lehren und Lernen hat studiumdigitale daher sein Corporate Design und die Webseite grundlegend überarbeitet. Ziel war es, die Angebote der digitalen Lehre klarer und zielgruppenspezifischer zu präsentieren. Die neue Webseite dient als zentrale Anlaufstelle für alle, die innovative Lehr- und Lernkonzepte suchen. Eine intuitive Navigation und ein modernes Design erleichtern den schnellen Zugang zu Informationen.
Das neue Erscheinungsbild spiegelt die Mission von studiumdigitale wider: Modernität, Innovation und Zugänglichkeit. Neben den Angeboten informiert die Seite über Forschung, Projekte sowie Best Practices und schafft eine transparente Plattform für Austausch und Kooperation. Mit seinem Internetauftritt ist studiumdigitale bestens gerüstet, die digitalen Transformation aktiv mitzugestalten.
2024: Akkreditierung des Zertifikatsprogramms
Zum Wintersemester 2024/25 wurde das Zertifikatsprogramm der Tutor*innenqualifizierung erstmals durch das Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen akkreditiert. Dieses bereits seit 15 Jahren bestehende Netzwerk beschäftigt sich mit der Förderung und Weiterentwicklung der universitären Tutorienarbeit und erarbeitet Empfehlungen und Qualitätsstandards für Fortbildungsprogramme.
Um diesen Standards zu genügen, wurde das Zertifikatsprogramm der Tutor*innenqualifizierung umfangreich überarbeitet. Es umfasst nun ein Grundlagenzertifikat und ein Erweiterungszertifikat, bestehend aus mehreren neu konzipierten Workshops zu hochschul- und mediendidaktischen Kompetenzen sowie Praxisveranstaltungen und Vernetzungsangeboten. Durch inhaltlich hochwertige Angebote und große Praxisnähe bildet die Tutor*innenqualifizierung die zentrale Unterstützungsstruktur, um Tutorienarbeit an der Goethe-Universität in aller Breite nachhaltig zu fördern.