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k-MED – Knowledge in Medical Education

Didaktische Funktion(en):
Neue Medien

Lehrszenario:
Blended Learning, Selbststudium, eLearning, Lernerfolgskontrolle

Projektmedien:
Text, interaktive Grafik, Animation, Videos, Sound, Simulationen, Test&Assessment usw.

Fachbereich:
FB16 - Medizin

Institut:
Institut für Klinische Pharmakologie
Theodor-Stern-Kai 7 / Haus 74 4. OG
60590 Frankfurt am Main

Fächer:
Zahnmedizin und Medizintechnik

Webadresse Angebot:
http://www.k-MED.org/lms

Ansprechpartner:
Dr. Dietmar Zenker
D.Zenker@em.uni-frankfurt.de

Projektziel:
K-MED ist eine überregionale Initiative sämtlicher medizinischer Fakultäten an allen hessischen Universitäten (Frankfurt, Giessen & Marburg). Ziel ist die Etablierung von k-med als hessenweite eLearning-Plattform und als Dienstleister für die medizinisch-akademische Ausbildung sowie in der medizinischen Fort- und Weiterbildung. Die nachhaltige Implementierung von eLearning in die akademisch-medizinische Ausbildung soll durch folgende strategische Maßnahmen erreicht werden:
Unterstützung von Autoren und Dozenten bei der Entwicklung und dem Einsatz elektronischer Inhalte durch:
• intuitive und leicht zu bedienende Authoring-Tools
• das Prinzip der \"Kollaborativen Lehre\" und des \"Academic Open Content\", d. h. Wiederverwendung und gemeinsame Nutzung von bewährten Inhalten zur Vermeidung von Redundanzen, sowie gegenseitiges Peer Review zur Erhöhung der Qualität
• Bereitstellung technisch-organisatorischer Infrastrukturen zur vereinfachten Durchführung von (Online-) Lehrveranstaltungen Sicherung der Nachhaltigkeit durch:
• strikte Orientierung an etablierten technischen Standards
• Unabhängigkeit von proprietären technischen Systemen und kommerziellen Anbietern

Projektbeschreibung:
Systematische Inhalts-Aufbereitung k-MED hat den Anspruch, die unten genannten Fächer systematisch multimedial aufzubereiten. Künftig werden andere Fächer hinzukommen. Die Kurse sind unter Anleitung von Instruktionspsychologen lernförderlich gestaltet: Für den schnellen Durchgang zur Stoff-Wiederholung werden andere Lernpfade angeboten als für das ausführliche Erlernen. Die Kurse sind systematisch mit Testitems zur Wissensüberprüfung durchsetzt. Fallbezogene Aufbereitung ergänzt in ausgewählten Inhaltsbereichen die systematische.

Prüfungsvorbereitung / Prüfung Die systematisch in die Kurse eingestreuten Testitems (wissensdiagnostische Elemente) bestehen aus verschiedensten Aufgabentypen: Forced und Multiple Choice, Lückentext- und Freitext-Aufgaben, Bildzuordnungs- und -markierungs-Aufgaben. Kursbearbeitung dient somit der unmittelbaren Wissensüberprüfung, aber auch der Prüfungsvorbereitung. k-MED nutzt ein Editoren-Werkzeug zur Erstellung von Testitems. Ein Partner von k-MED verfügt über ein System zur webbasierten computer-gestützten Prüfung auch für fachbereichszentrale Prüfungen.

Problemorientiertes Lernen / Kleingruppen-Arbeit \"Was verursacht Durchfall?\" Die Funktion macht k-MED-Inhalte für die Nutzung im Rahmen von POL besonders geeignet. Kollaboration / Kommunikation. Das k-MED-Learning Management System erlaubt neben Kurs- und Teilnehmer-Administration vor allem auch die Steuerung der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen Lehrkräften und Studierenden und auch zwischen Teilgruppen der Lernenden.

Material für Hochschul-Dozenten Zahllose Illustrationen - stehende und animierte, sowie Simulationen - stehen auch Hochschullehrern zur Verwendung im persönlichen Unterricht zur Verfügung.

Erfahrungsbericht zur Implementierung Über 500 Studierende arbeiten bereits mit k-MED-Kursen, die über die Lernplattform angeboten werden. Es werden systematische Evaluationsstudien sowie Feldstudien durchgeführt, in denen das Lehrmaterial und geeignete Lehr-/Lernszenarien erprobt werden. URL der Evaluationsdaten http://www.iim.uni-giessen.de/k-med/

Beteiligte Universitäten Universität Erlangen-Nürnberg, Universität Frankfurt, Universität Giessen (federführend), Medizinische Hochschule Hannover, Philipps Universität Marburg, WW Universität Münster

Prof. Dr. Andreas Sziegoleit, Fachbereich Medizin, Uni Gießen

Einsatzszenario:
Der Einsatz erfolgt als fakultatives Selbstlernangebot (in der k-MED Plattform sind über 100 multimediale eKurse verfügbar), hauptsächlich aber in Veranstaltungen, entweder ausschließlich online oder in Kombination mit Präsenzveranstaltungen (Blended Learning), sowie zur Durchführung elektronischer Klausuren.

Curriculare Verankerung:
K-MED ist seit vielen Jahren in unterschiedlichem Ausmaß in der Lehre der beteiligten medizinischen Fakultäten verankert. In der k-MED Lernplattform sind zur Zeit ca. 7.000 studentische und berufliche Nutzer registriert (Stand Mai 2007). Diese nutzen die Lernplattform regelmäßig und intensiv: im Verlauf des Jahres 2006 erfolgten im Mittel täglich über 700 Anmeldevorgänge in die Lernplattform.

In Frankfurt wird k-MED in der Klinischen Pharmakologie seit dem Wintersemester 2004/2005 u. a. zur Durchführung des Seminars als Blended Learning-Veranstaltung eingesetzt. Im Laufe des Jahres 2007 wird die Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie ebenfalls Inhalte bzw. Veranstaltungen über k-MED anbieten. Ziel dabei ist, mit Hilfe von k MED die Lehre beider pharmakologischer Institute stärker miteinander zu vernetzen.

Zeitraum bzw. Umsetzungsstand:
Die Laufzeit ist unbegrenzt. Der Projektstatus ist seit vielen Jahren überwunden, k-MED ist in der akademischen Ausbildung als eLearning-Dienstleister etabliert.

Rahmenbedingungen:
Von 2001-2003 erfolgte eine Förderung durch das BMBF im Rahmen der NMB-Initiative. Seit 2004 wird k-MED durch das Hessische Ministerium f. Wissenschaft und Kunst (HMWK) als hessenweite Initiative weiter gefördert und ist in den Zielvereinbarungen zwischen den drei hessischen medizinischen Fakultäten und dem HMWK verankert.

Beteiligungen und Kooperationen:
Kooperationen bestehen mit anderen Hochschulen und diversen Anbietern von Fort- und Weiterbildungsangeboten aus dem medizini¬schen Umfeld (Stand Mai 2007, weitere sind in Planung):

• Fachhochschule Giessen-Friedberg: Studiengang Medizin¬technik
• Medizinische Hochschule Hannover: Allgemeine Pharma¬kologie und Toxikologie
• Ischler Institut: Notfall-CD mit anschließendem CME-Test auf dem k-MED Prüfungsserver
• Fraunhofer Gesellschaft: Nutzung von k-MED eKursen für die Mitarbeiter-Weiterbildung im Bereich Biomedizinische Forschung/Medizintechnik
• Landesärztekammer Hessen: Pilotprojekt zu Weiterbildungen in der Arbeits- u. Sozialmedizin als Blended Learning-Veranstaltungen über die k-MED Plattform (Vertragsab¬schluss erfolgt, Beginn Herbst 2007)

Technik:
Es erfolgt der Einsatz standardisierter und ausgereifter Webtechnologien, auf proprietäre bzw. Hersteller-spezifische Formate wird weitgehend verzichtet (Ausnahme: Adobe Flash ® als weit verbreiteter Standard für interaktive Grafiken und 2D-Animationen). K-MED verfügt über eigene Server-Hardware, die als skalierbares Clustersystem organisiert ist und am HRZ der Uni Giessen gehostet wird (zur Zeit: 4 x Webserver, 2 x Datenbankserver, 1 x Streaming-Media-Server.

Auf den k-MED Servern werden zwei zentrale Plattformen bereitgestellt:

• eine intuitive und kooperative Autorenplattform zur Entwicklung, Ablage und gemeinsamen Nutzung von modularen eLearning-Inhalten (Text, Tabellen, Grafiken, Animationen etc.) sowie kompletter Lernkurse; zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Inhalts-Entwicklung erfolgt dabei eine strikte Trennung zwischen Inhalt und Layout sowie die Orientierung an etablierten Standards (LOM, SCORM)

• eine Lernplattform zur Distribution von Inhalten und zur Veranstaltungs-Organisation und Durchführung; hierfür wird die Open Source-Entwicklung ILIAS eingesetzt, an deren Weiterentwicklung sich k-MED beteiligt; die modulare Struktur und die an gängigen Webstandards orien¬tierte Technologie der Lernplattform erlaubt Anpass- und Erweiterbarkeit sowie die Anbindung an externe Systeme (z. B. Verwaltungs- und Authentifizierungssysteme, elektronische Inkassosysteme usw.) Die Durchführung von eKlausuren erfolgt in einer separaten und sicherheitstechnisch modifizierten Instanz der Lernplattform.

 

geändert am 17. August 2010  E-Mail: Webmastermueller@studiumdigitale.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 17. August 2010, 09:21
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