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eWOC – eLearning Workout for OpenData and Copyright

Fachbereich:
FB09 - Sprach- und Kulturwissenschaften

Institut:
Kunstgeschichtliches Institut
Hausener Weg 120
60489 Frankfurt

Ansprechpartner:
Thorsten Wübbena
069/798-28211
wuebbena@kunst.uni-frankfurt.de

Projektziel:
Erstes Ziel dieses Projektes ist es, für fundamentale Kenntnisse zu Bild und Urheberrechtsfragen als eine in der Lehre bisher nicht beachtete Problematik zu sensibilisieren. Das Kunstgeschichtliche Institut besitzt selbst eine umfangreiche Sammlung an digitalen Reproduktionen, welche (historisch bedingt) bildrechtlich weitgehend noch nicht erfasst ist. Damit bietet die Sammlung einen unmittelbaren Anwendungsbereich für die Klärung von Urheberrechtsfragen. Das zweite Ziel des Vorhabens ist daher die bildrechtliche Erfassung der institutseigenen Sammlung für eine freie Nutzung durch alle Studierenden und die interessierte Öffentlichkeit. Das Scharnier zwischen beiden Zielen bildet das „eWOC“-Onlinespiel „KORplay“, in dem Abbildungen von Kunstwerken ihre Bildrechte zugewiesen werden können.

Einsatzszenario:
Das Projekt verbindet mehrere Konzepte für Wissensvermittlung und –generierung aus dem didaktischen und dem informationstechnologischen Bereich. „eWOC“ folgt zum einen der Idee des „Digital Game-based Learning“, bei dem Computerspiele als Nebeneffekt Wissen vermitteln und über das Spielen motivieren, länger am Lernprozess teilzunehmen als in klassischen Lernprogrammen. Gleichzeitig stellt „eWOC“ eine Form des „Human-based computation game“ dar, bei dem Menschen innerhalb eines Spiels wichtige Aufgaben lösen, die ein Computer nicht leisten kann. Zwar ist der Lerneffekt in einem Lernspiel immer intendiert, jedoch liefert dieser nicht den primären Spielanreiz. Im Falle von „eWOC“ tritt eine für angehende Kunsthistoriker nützliche Begleiterscheinung auf: Die Kunstwerke müssen für eine rechtliche Bestimmung genau betrachtet und analysiert werden, über diese Auseinandersetzung bleibt das Bild im Gedächtnis und mit jedem gesehenen Bild wird die eigene Denkmalkenntnis erweitert.

Curriculare Verankerung:
Das Projektvorhaben läuft dank des veranstaltungsunabhängigen Onlinespiels problemlos ergänzend zu dem bestehenden Lehrangebot. Eine Integration im unmittelbaren Lehrbetrieb wird zudem in der Veranstaltung „Digitale Kunstgeschichte“(SS 2013) erfolgen (diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg durchgeführt werden).

Zeitraum bzw. Umsetzungsstand:
Das Vorhaben ist technisch und buchhalterisch bereits finalisiert. Zur Zeit läuft die Spielphase, die permanent beobachtet wird, aber voraussichtlich erst im März 2013 ausgewertet werden kann.

Rahmenbedingungen:
Die Information über die rechtlich implizierten Herausforderungen bzw. deren Kommunikation erforderte einen sehr hohen Aufwand auf der inhaltlichen Seite, zugleich bedeutete die Umsetzung für die immer größer werdende Mobilgerätewelt einen hohen technischen Aufwand. Erschwerend kam hinzu, dass zwei der Mitantragsteller (Prof. Dr. Christian Freigang und Fabian Cremer) die Goethe-Universität vor bzw. während der Projektlaufzeit verlassen haben und somit nur schwer zu schließende personelle Lücken entstanden. Nichtsdestotrotz ist dieses Projekt aus der Warte des Kunstgeschichtlichen Instituts als Erfolg einzustufen – wie sich auch alleine an den bis dato über 50.000 eingespielten Punkten ablesen lässt.

Beteiligungen und Kooperationen:
Die Umsetzung der Projektidee und der Konzeption erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der IT-Abteilung (Referat Forschung) und der Bildstelle des Kunstgeschichtlichen Instituts sowie der Coneda UG(Frankfurt) und ulli neutzling designbuero(Hamburg) als externen Partnern.

Technik:
Für die Nutzung des Onlinespiels ist auf Anwenderseite jedes internetfähige Endgerät geeignet, auf welchem dann auch nur ein gängiger Webbrowser benötigt wird. Auf Projektseite werden die Inhalte aus dem Datenbanksystem ConedaKOR des Kunstgeschichtlichen Instituts (http://kor.uni-frankfurt.de) bezogen und über eine spezielle Website bereitgestellt (http://kor.uni-frankfurt.de/dimensions/play).

Aufwand:
Die zugesprochenen 6.800,– Euro wurden komplett im Sinne der Bewilligung bzw. des Antrags ausgegeben.

 

geändert am 17. August 2010  E-Mail: Webmastermueller@studiumdigitale.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 17. August 2010, 09:21
http://www.uni-frankfurt.de/org/fp/megadigitale/pdb/showproject/index.php